Lackierpistole richtig einstellen


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lackierpistole_3300

Fehler die beim Einstellen der Lackierpistole vermieden werden können.

düsensatz

1. Unpassender oder beschädigter Düsensatz:

Um ein optimales Lackierergebnis zu erzielen, muss bei der Wahl des Düsensatzes auf das zu spritzende Material z.B. Basislack, Klarlack oder Füller und unter Anderem dessen Viskosität geachtet werden. Verstopfte oder beschädigte Bohrungen in der Luftdüse führen zu keinem gelichmäßigen Spritzbild, das Endergebnis wird wenig zufrienstellend sein.

manometer

2. Falsch eingestellter Spritzdruck:

Mögliche Ursache, der Düsensatz wurde vom Hersteller nicht justiert. Das hat z.B. einen hohen Spritznebelanteil zur Folge, oder das Materiel wird mit einem Schlechten Verlauf aufgebracht. Eine weitere Folge kann eine schlechte Zerstäubung bei zu geringen Spritzdruck sein, was eine Orangenhautbildung förder. Wichtig ! Den Spritzdruck sollte man immer bei betätigtem Trigger (Abzug) auf den optimalen Wert einstellen.

lackieren

3. Spritzdruck richtig eingestellt, aber schlechtes Spritzbild:

Hier kann es sein, dass die Manometeranzeige vom tatsächlichen Druck an der Düse abweicht. Damit sind Farbabweichungen vorprogrammiert. Abhilfe schafft wenn beim "normalen" Arbeiten das der Druckluftregler an der Pistole immer voll geöffnet ist.

Sagola_Luftkappe

4. Rund-/Breitstrahlregulierung nicht richtig eingestellt: 

Die Strahlbreite ist zu schmal oder zu breit für ein optimales Lackiertempo. Je nach Anforderung justieren.

einstellungen

5. Materialmengenregulierung zu weit eingedreht:

Der Materialdurchfluß für ein optimales Lackierergebnis ist möglicherweise zu gering. Unsauberes Spritzbild ist das Resultat.

Lackläufer

6. Falsch eingestellte Spritzviskosität:

Daraus resultiert eine ungenügende Zerstäubung bei zu hoch eingestellter Viskosität bzw. eine Bildung von Läufern bei zu geringer eingestellter Viskosität. 

Spritzabstand

7. Achten Sie auf den Spritzabstand: 

Ist dieser nicht optimal z.B. zu gering, wird zuviel Material aufgetragen was wiederum zu Läufern führt. Außerdem wird bei zu geringen Spritzabstand zu viel Farbnebel zurückgeworfen. Bei zu großem Spritzabstand ist die Gefahr, dass der Strahl nicht genügend stark auf die Oberfläche trift, was kein deckendes Spritzbild ergibt. Speziell bei Metalliklacken kann auch das zur "Wolkenbildung" führen.


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