Das Grundwissen zur Lackaufbereitung

Hier wollen wir Euch Tipp's zur Lackaufbereitung geben, die unkompliziert anzuwenden sind und zu perfekten Ergebnissen führen. 


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Die Lackaufbereitung:

Generell sollte es das Ziel sein, mit so wenig wie möglich, aber mit soviel wie nötigem Materialeinsatz das optimale Ergebnis zu erzielen. Wir gehen hier nicht auf die professionelle Fahrzeugaufbereitung ein, die gern einmal, zu Recht, in die mehrere hundert Euro geht.

Was wir hier näher bringen wollen, ist die Auffrischung, Schutz und Pflege eines unter Alltagsbedingungen stapazierten Lackes. Also die Waschanlagenspuren, die Versuche der Hauskatze von der warmen Motorhaube doch auf Fahrzeugdach zu gelangen, die meist zu nieder fliegenden Insekten, die sich dann in den Tod stürzen oder die Tauben und andere Vögel, die sich beim Koten oft nicht zurückhalten. Genau diese Schäden kann man oft selbst wieder in Ordnung bringen und den Lack wieder zum glänzen bringen.
 

Das Waschen:

Um beim Polieren das optimale Ergebnis zu erreichen, ist es unumgänglich, das Fahrzeug gründlich zu waschen! Wenn das nicht geschied, werden der auf der Obrfläche anhaftende Schmutz und Insektenreste, beim Poliervorgang, wohlwollend über die ganze zu polierende Fläche verteilt, was zu unschönen Ergebnissen wie zum Beispiel Microkratzern führt. Hierbei sei auch erwähnt, dass Flugrost nicht wegpoliert werden sollte sondern weggereinigt gehört. Entsprechende Reiniger sind auch hier im Shop zu finden.

Wer es perfekt haben will, wird die Waschung per Hand vornehmen, da diese schonender und gründlicher als die Waschstrasse ist. Auf das Waschen werden wir hier nicht näher eingehen, auf dieses Thema werden wir demnächst in einem separaten Beitrag behandeln.

Mit mit was polieren wir?

Nun wer nur mal schnell einen kleinen Kratzer beseitigen will und keine Poliermaschine besitzt, kann auf sogenannte Handpuck's zurückgreifen. Diese gibt es in verschiedenen Härtegraden, mit denen man den Abtrag bestimmt. Generell gilt, je stärker die Kratzer, desto härter sollte der Polierpuck sein.

Wer jedoch an ein generelles Lack-Wellness denkt, sollte schon zu einer Poliermaschine greifen. Die Frage ob eine nun eine sogenannte rotative oder doch eine exzentrische Poliermaschine sein soll, läßt sich leicht beantworten. Mit einer exzentrischen Poliermaschine kommt sicher der ungeübte Poliermeister besser zurecht und zudem werden auf dunklen Lacken die unschönen Hologramme vermieden. Der etwas ambitioniertere Anwender kann auch zur rotativen Poliermaschine greifen. Die Vor- und Nachteile schildern wir nachstehend.

Poliermaschinen Basics

Die rotative Poliermaschine arbeitet wie der Name schon sagt ausschließlich mit einer Kreisbewegung. Der Polierschwamm oder Fell wird kreisförmig über die zu polierende Fläche bewegt. Diese Maschinen werden erfolgreich zur Entfernung starker Lackiritationen (Kratzer usw.) eingesetzt, da hierbei auch mit etwas Anpressdruck gearbeitet werden kann und sich somit tiefere Kratzer oder Schleifstellen meistens sehr gut beseitigen lassen. Hierbei ist aber zu beachten, dass die rotative Poliermaschine relativ schnell Hitze auf der Lackoberfläche aufbaut und somit der Lack beschädigt werden kann. Darum darf die Maschine niemals zu lange nur auf der Stelle eingesetzt werden, sonder muß logischer Weise hin und herbewegt werden. Das am besten im Kreuzgang, um hierbei die Hologrammbildung auf ein Minimum zu reduzieren. Dieses wird bei der Nacharbeit gedankt. Dabei empfiehlt es sich für den ungeübten Anwender, zwischendurch immer wieder durch Hand auflegen die Oberflächentemperatur zu kontrolieren.

Die exzentrische Poliermaschine macht hingegen eine elliptische Bewegung. Dadurch entsteht auf der Oberfläche weniger Wärme und durch die elliptische Bewegung in der Regel auch keine Hologramme, da der Abtrag nicht in einer Richtung erfolgt. Mit einer Exzenterpoliermaschine lassen sich jedoch keine tieferen Kratzer entfernen. Die meisten Gebrauchsspuren wie Waschanlage oder auch leichte Kratzer von Büschen lassen sich damit problemlos entfernen. Die exzentrische Poliermaschinen sind für jedermann unkompliziert einzusetzen und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mit einer Exzenterpoliermaschine lassen sich nicht nur Kratzer und Gebrauchsspuren am Lack entfernen, sondern sie eignet sich auch hervorragend zum Wachsauftrag. Dabei ist zu beachten, dass man ein Wachswählt, das für den Auftrag mit Maschinen geeignet ist.

 

Polierpasten

 

Das Thema Poliermittel und die dazugehörigen Polierschwämme oder auch Pad's genannt ist ein nicht zu unterschätzender Faktor in Bezug auf das Endergebnis, das sogenannte Finish. Unter dem Begriff Politur verstehen die Meisten ein Produkt, dass die Oberfläche, in unserem Fall den Lack, nach der Anwendung glänzend hinterlässt.

Wir unterscheiden jedoch in Schleifpasten und Wachse. Mit Schleifpasten, darunter zählen auch sogenannte Lackreiniger, wird eine sehr sehr dünne Schicht des Klarlackes abgetragen. Nicht erschrecken, denn das ist auch nötig um die feinen Kratzer, oder Verschmutzungen die sich mit dem Klarlack verbunden haben, zu beseitigen. Die Klarlackschicht wird in diesem Fall durch das eingesetze Schleifkorn, auf die selbe "Ebene", wie der Kratzer tief ist geschliffen und dadurch quasi "entfernt". Je nach eingesetzter Paste ist hier ein Schliff bis zum absoluten hologrammfreien Hochglanz zu erzielen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wichtig ist bei den Schleifpasten die Qualität und Art des eingesetzten Schleifkorns.

Das Schleifkorn, das in unseren  Hochleistungspasten von Scholl Concepts zum Einsatz kommt, basiert auf einem hochreinen, weißen Aluminiumoxid, das den verwitterten bzw. angeschliffenen Lack in nur einem Arbeitsgang mikrofein abträgt und dabei einen brillanten physischen Spiegelglanz erzeugt. Herkömmliche Polierpasten benötigen dafür zwei und mehr Polierschritte. Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Pulverentwicklung.

Weitere geläufiges Produkte die gerne Polituren genannt werden sind Wachse. Durch den Auftrag von Wachsen wird die Oberfläche praktisch geschlossen und gleichzeitig ein Glanzeffekt erzielt. Zurück bleibt eine glatte, glänzende und geschützte Oberfläche, die sich je nach Qualität des eingesetzten Produktes, den Umwelteinfüssen und dem Waschverhalten von Wochen über mehrere Monate sehen lassen kann. Einige Wachse kann man auch in mehreren Schichten auftragen, was die Standzeit erhöht.

Polierschwämme

Mehr als 30% des Polierergebnisses wird von der eingesetzten Polierscheibe beeinflusst. Diese Erkenntnis und über 50 Jahre Erfahrung im Lackfinish-Bereich hat Scholl Concepts in den letzten Jahren neue, eigene Wege bei der Entwicklung von Polierscheiben gehen lassen. Polierschwämme und Fellmaterialien neuster Entwicklung kommen in diesen qualitativ hochwertigen Polierscheiben zum Einsatz. Außerdem konnten sich dabei innovative Entwicklungen, wie die kalibrierten SpiderPad Polierscheiben, in zahlreichen Automobilwerken und bei vielen Autolackierbetrieben etablieren. Die Form und Gestaltung dieses speziellen Pads weist eine eigene und ästhetische Designsprache auf.

 

 


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